Israel

Eine der reizvollsten und weniger bekannten Küchen der Levante ist die traditionelle israelische Küche, die auch als jüdische Küche bezeichnet wird. Das heißt, dass in der jüdischen Küche sehr viel Wert auf die Speisevorschriften aus der Thora gelegt wird. Speisen müssen zum Beispiel immer koscher sein. Das heißt, dass nur das Fleisch von Paarhufern und Wiederkäuern verzehrt werden darf. Im Gegensatz dazu ist das Essen von Schweinefleisch, Pferd, Kamel, Kaninchen und Hase nicht erlaubt. Insgesamt muss Fleisch auch immer geschächtet werden. Wenn es um Lebensmittel aus dem Meer geht, dann sind nur Tiere erlaubt mit Schuppen und Flossen. Somit sind Schalentiere und Aale verboten. Auch dürfen Tiere nicht mit Milch oder Ähnlichem, was aus dem gleichen Tier hergestellt worden ist, zubereitet werden. Das Verzehren von Blut ist auch nicht koscher. Aufgrund der Unterteilung der Juden in Aschkenasim und Sephardim entwickelten sich auch zwei unterschiedliche Kochtraditionen im jüdischen Staat. Die ashkenasische Küche enthält viele Elemente aus der mittel- und osteuropäischen Küche, wobei die sephardische Küche sich eher an den Küchen des Mittelmeerraums, des Nahen Ostens und Nordafrikas orientiert und eher orientalisch angehaucht ist. Nicht zu vergessen ist, dass gerade Tel Aviv als progressivste Stadt Israels besonders für seine hochwertige Gastronomie bekannt ist, die unterschiedliche Zutaten miteinander fusioniert.

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